Da viele Menschen Anteil an meinem Gesundungsprozess nehmen – was ich sehr schön und berührend finde – schreibe ich heute diesen kleinen Artikel bzw. Blogbeitrag. Ich war am Freitagvormittag bei meiner Ärztin Sabine Koschorreck in Handschuhsheim und habe mit ihr einen Fahrplan zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess als Bildungsdienstleister, Übersetzer und außerordentlicher Professor in Heidelberg und Darmstadt vereinbart.
- Hauptregel muss sein, dass ich die Zeit habe, um bewusst dasjenige zu tun, was ich tue. Der Grund besteht darin, dass entsprechende Umorientierungsprozesse im Gehirn bzw. im Zentralen Nervensystem gezielter beeinflusst werden können. Das gilt für das Gehen, aber auch für meine Beeinträchtigungen an der rechten Hand. Beides ist – Gott sei Dank! – schon erheblich besser geworden. Das Gleiche gilt auch für meine Orientierungsschwäche, auch diese ist geringer geworden.
- D. h.: Der Wiedereingliederungsprozess beginnt am 28.09.2011. Das ist bei einem Selbstständigen zu verantworten, weil ich Arbeits- und Ruhephasen leichter selbst bestimmen kann. Von drei täglichen Arbeitsstunden wird dies in ungefähr vierwöchigen Schritten auf acht Stunden erhöht, sodass ich am 24.10.2011 einen Normtag erreiche. Mehr als fünf solcher Normtage pro Woche sind für mich vorerst nicht denkbar.
- Den Philosophiekurs Heidelberg bitte ich für September um Terminvorschläge. Dabei wäre es gut, wenn die Termine bis Weihnachten bei mir im Büro stattfinden könnten.
- Insgesamt fehlt mir noch nicht der Glaube daran, dass meine Ehe ihr Haltbarkeitsdatum nicht überschritten hat.