Fuchs hat in den letzten Jahren eine Reihe von Beiträgen zur Kritik an der Gehirnforschung bzw. besonders an solchen Vertretern dieser Disziplin veröffentlicht, die wohl nicht zuletzt in den Massenmedien u. a. durch die „Giordano-Bruno-Stiftung”, die ähnlich wie die „Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft” medienbegleitend zu agieren scheint, in einer breiteren Öffentlichkeit prominent sind. Damit soll keine vorschnelle Identifizierung beider Strömungen vorgenommen werden. Es ist aber klar, dass der neoliberale Homo oeconomicus durchaus mit dem Singerschen Menschen verwandt ist, dessen neuronale Verschaltungen ihn festlegen – und der deswegen „nicht anders kann”[1]. Denn beide kennen keine reale Freiheit. Und beide haben Probleme, ein realistisches Verhältnis zum Anderen einzunehmen, beispielsweise die Art. 5, 14 und 15 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland hinreichend und angemessen zu würdigen. (weiterlesen…)
